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Spirit Of Amiga

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Ohne Frage gibt es ihn, den 'Spirit of Amiga'. Bloß … wie erklärt man ihn ? Woraus besteht er ?

Vielleicht kommen wir in den nächsten Wochen einer Erklärung näher, indem wir immer mal wieder den Gedanken auf die Reise schicken und einen kleinen Text hinzufügen.

Für die ganz privaten und persönlichen Erlebnisse und Eindrücke habe ich →hier einen Extra-Ordner angelegt….

Baustelle

lose Text-Sammlung

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  • Dieser Computer hat es 'verstanden' Emotionen zu wecken. Statt nüchterner Bits&Bytes hat er, im wahrsten Sinne des Wortes, Farbe ins Spiel gebracht.
  • Animationen (selbst die Kleinen haben wir uns damals stundenlang angeschaut)
  • Die Verewigung der Entwickler im A1000-Deckel und auch mit dem Fußabdruck des Hundes vom Chef-Entwickler Jay Miner.
  • Zudem sind in den Schaltplänen immer wieder besondere Textzeilen aus Liedern o.ä. notiert.
  • Maus-Bedienung statt cryptischer DOS-Befehle
  • überschaubare Baugröße und später überschaubarer Preis
  • Unmengen z.T. grandioser Spieletitel
  • selbststartende Disketten-Software

Schnipsel aus dem INet

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Text1

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  • Der Commodore Amiga war in den 80ern und 90ern für viele Menschen der Erstkontakt zur Welt der Computer. Insbesondere der Amiga 500 stand in zahlreichen Haushalten, wo er aufgrund seiner Multimedia- Multitasking-Fähigkeiten nicht nur für Spiele, sondern auch für Video-, Audio- und Grafik-Anwendungen genutzt wurde.

Text2

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  • Die persönliche Note

Besonders in den frühen Amiga-Produkten verewigten sich die Entwickler mehr oder weniger offen außerhalb des offiziellen Rahmens. Bekannt war die sogenannte Guru Meditation. Diese bezeichnet den Zustand eines durch das Amiga-Betriebssystem abgefangenen schweren Programmfehlers. Sie ist vergleichbar mit dem „Blue Screen Of Death“ der auf Windows NT basierenden Systeme oder mit dem „Bomben-Bus-Error“ des Atari ST. Zusätzlich zu diesem konnte man mittels eines Rechtsklicks der Maus einen internen Debugger aufrufen und den Amiga-Speicher über einen weiteren Computer, der an der seriellen Schnittstelle angeschlossen wurde, durchsehen und so genau feststellen, was den Fehler verursacht hatte. Auch wenn diese Fehlermeldung später durch ein nüchternes „Software Failure“ ersetzt wurde, hielt sich die Bezeichnung umgangssprachlich. Natürlich gibt es auch mittels diverser Aktionen abrufbare Easter Eggs und nur mit einem Speichermonitor finden sich eine Reihe versteckter Botschaften im Betriebssystem-ROM. Wichtige Bauteile bekamen eigene Namen: Zorro, Big/Fat Agnus, Denise und Paula sind einige davon. Die Innenseite des Amiga-1000-Deckels zieren in den Kunststoff gegossene Unterschriften der Entwickler sowie ein Pfotenabdruck des Hundes Mitchy von Jay Miner. Ebenso findet sich auf der Platine des Amiga 500 der Schriftzug „B52/ROCK LOBSTER“ eingeätzt, was eine Hommage an einen Song der Band The B-52's darstellt.

Auch bei der Betriebssystemsoftware zeigten die Entwickler Humor. Bearbeitete man mit dem Programm Diskdoctor eine Diskette und konnten nur Teile wiederhergestellt werden, so bekam diese Diskette den Namen Lazarus.

Gerade diese persönliche Note wurde von manchen Benutzern als Kaufargument gegenüber den sterilen IBM-PCs angeführt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Amiga

Text3

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  • Es muss Ende 1986 gewesen sein, als ich auf einer kleinen Computermesse einen Rechner von Commodore sah, auf dessen Monitor ein Ball mit rot-weißem Schachbrettmuster hin und her hüpfte. Es ist heute vermutlich kaum vorstellbar, wie beeindruckend dieser Ball damals auf die Zuschauer wirkte. Als Nächstes wurde eine Demo namens »Juggler« vorgeführt, bei der eine Figur spiegelnde Kugeln jonglierte, und ein Zeichen-Programm namens »Deluxe Paint« von Electronic Arts. Das Bild der bekannten Totenmaske des Pharaos Tut Ench Amun wurde zum Symbol für die Fähigkeiten des Amiga. Die Qualität dieser Grafik war für die damalige Zeit umwerfend und wirkte auf viele Betrachter fast fotorealistisch – auch wenn aus heutiger Sicht 320×200 Pixel mit 32 frei wählbaren Farben aus einer Palette von 4.096 nicht sehr beeindruckend klingen.

Doch fast jeder, der sich für Computer interessierte und den Amiga damals in Aktion sah, fühlte sich um Jahre in die Zukunft versetzt und wollte unbedingt einen dieser Rechner haben. Zumindest bis der Preis von rund 5.000 DM genannt wurde – ohne Monitor versteht sich. An der Kaufkraft gemessen würde das heute einem Betrag von deutlich über 4.000 Euro entsprechen. 1987 kam ich dann in einem lokalen Computerclub erstmals direkt in Kontakt mit einem brandneuen Amiga 500 und verbrachte Stunden damit, Bilder mit Deluxe Paint zu zeichnen oder ein Rollenspiel namens »Faery Tale« zu spielen. 1988 schließlich nahm ein Amiga 500 den Platz meines C64 ein. Doch was machte den Amiga eigentlich so speziell?

Gründe des Erfolgs

Die Fähigkeiten des Amiga 1000 waren für die damalige Zeit schlicht sensationell. Dazu gehört die Benutzeroberfläche »Workbench«, die farbig dargestellt wurde – etwas, was auch der neue Apple Macintosh nicht konnte. Die Hardware unterstützte animierte Grafik direkt im Bildspeicher statt durch die bekannten Sprites, eine bei Heimcomputern bis dahin nicht gekannte Funktion.

Die Konkurrenz vom IMB-PC über den Apple Macintosh bis hin zum Atari ST beherrschte auch keinen Stereo-Sound auf vier Kanälen oder gar Multitasking. Außerdem war der Amiga durch Steckkarten erweiterbar, die automatisch konfiguriert wurden. Alle diese Fähigkeiten blieben auch beim günstigeren Amiga 500 erhalten.
http://www.gamestar.de/hardware/pcs/commodore-amiga-500/hall_of_fame_amiga_500,613,3027715,2.html


zu guter Letzt

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www.amigawiki.org

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· Zuletzt geändert: 2016/08/10 04:56