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talk:projects:a4000_tower_mainboard  de:projects:a4000_tower_mainboard

A4-T Mainboard Bestückung

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Die nach dem Ende von Amiga Technologies in Umlauf gekommenen Leer-Platinen vom A4000-Tower sind Ausgangspunkt für dieses Projekt. Hier werden die benötigten Listen und Daten bereitgestellt und Aufbauhilfen zu den wichtigsten Punkten gegeben.

Dokus

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  • Bauteilliste
  • Schaltplan
  • Locator

erste Schritte

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 Vor dem Bestücken der Platine diese Hinweise lesen !

1. Allgemeines zu Board und Löten

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Als allererstes : die Platine reinigen : z.B. mit reinem Alkohol. Es dürfen keine rückfettenden usw. Bestandteile enthalten sein. Und gut abwischen. Zum Schluß vielleicht nochmal mit einem weißen Blatt Papier abziehen (wie schleifen).

Als zweites : Bauteile reinigen : Bei den PLCC-Chips (Custom-Chips, Chip-Ram) die Beinchen vorsichtig mit einem Glasfaserstift reinigen.


Bei Arbeiten mit Heißluft (möglichst vermeiden): Irgendwie trocknen : z.B. im Backofen unter 95 Grad (nachmessen !!)


Bei allen Lötarbeiten muß das Board plan aufliegen und nicht einfach mittig auf die Arbeitsplatten-Kante legen ! Sonst wird mit den aufgelöteten Teilen diese Wölbung fixiert und beim Festschrauben im Tower macht es … :(

Lötwerkzeug : nicht für 3Mark50 vom Grabbeltisch !! sondern temperatur-geregelt usw. …

Web-Links:

zu beidem besonders zu empfehlen : übersichtlich und alles drin !
http://www.amiga4000tower.de/smf/cms/uploads/smd-anleitung.pdf :pdf:
http://www.elv-downloads.de/downloads/journal/SMD-Anleitung.pdf

Man kann ruhig vorher mal an alten PC-Grafik- oder Soundkarten üben Teile mit dem Heißluft-Fön 'runterklopfen und wieder auflöten.

2. Board bestücken

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Auflöt-Reihenfolge:
Grundsätzlich von niedrig nach hoch und von vielen zu wenig Pins.

  • Also zuerst die großen IC's (ohne SCSI !), dann die Kleinen.
  • Vogelfutter zuerst die Niedrigen nach Wert, dann die Höheren nach Wert. Und immer nur einen Wert hinlegen und verlöten (sonst bestehtVerwechslungs-Gefahr). Mit dem Locator-Bild ist das wie Malen-nach-Zahlen.
  • Stecker, Verbinder und Sockel ganz zum Schluß. Und auch erstmal nur den, den man zum ersten Probelauf unbedingt braucht (für das RGB-Modul/bzw.Adapter)).
  • Die Widerstandsnetzwerke an den Zorro-Slots (R751 & R752) werden unbedingt gebraucht. Und auch das gesamte 'Vogelfutter' ohne Ausnahme.

 Faustformel : alles was durch die Platine gesteckt wird kommt zum Schluß !

kann/sollte ersteinmal weg bleiben :
-SCSI (auf jeden Fall) und damit auch U610 und U611
-Delay-Line bei 040er-Karte
-PS2-Sockel (ist nur für Fast-RAM)
-Uhren-Chip und Batterie
-alle Slots, fast alle Verbinder (bis auf Disk- und Video-Modul)

Ein erweiteter Bericht zum Aufbau und zur Einlöt-Reihenfolge steht hier
:pfr: http://www.amigawiki.de/doku.php?id=de:projects:a4000t_buildup

3. Jumper

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Jumper SettingsJumper Description
J100(CLK90 clock source) je nach CPU-Kartepins 1-2=Internal, 2-3=External
J104(CPUCLK clock source) je nach CPU-Kartepins 1-2=Internal, 2-3=External
J151(ROM Speed) pins 1-2pins 1-2=160ns, open=200ns
J212(NTSC/PAL) pins 1-2-3pins 1-2=NTSC, pins 2-3=PAL
J300(RAM Size) je nach Modulpins 1-2=1Mx32, pins 2-3=4Mx32
J500(SYNC ON GREEN) pins 1-2-3pins 1-2=no, pins 2-3=yes
J700-bleibt offen !

<csv> Unbestückte Bauteil-Positionen R180B, C460C, R465, CN511, P155, </csv>

4. Minimum-to-Run / 1. Probelauf

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Das Board wie oben bestücken. Danach unbedingt schon mal eine erste Prüfungen machen !! Das kann bzw. sollte ruhig ein anderer machen ;)

Benötigt wird zum 1.Testlauf:

  • Netzteil und ggf. ATX-Adapter→P8/P9
  • Video-Modul oder provisorischer RGB-Adapter
    (sofern man hat und es nicht anders geht: der Video-Slot ist aktiv auch ohne Video-Modul. d.h. Scan-Doppler funktionieren)
  • Amiga-Monitor
  • z.Zt. noch Disk-Modul (Alternative wird gerade geprüft) ohne SCSI-Chip geht es wohl auch ohne

Vor dem Einschalten unter das Board gucken ! Und sonstige Kurzschluß-Kanditaten auschließen ;)


Und jetzt: Licht aus !! Kamera an !!

Ist alles in Ordnung erscheint nach kurzer Zeit, das allen bekannte Boot-Bild : die Disketten-Animation.


[error] … wenn nicht, alles sofort ausschalten. Und prüfen … hier gehts zur Fehlersuche :bug: [/error]

:haken: alles OK ?
Dann schauen, ob IC's und Bauteile übermäßig warm werden.

:haken: Erst wenn alles stabil läuft, und nur dann, zum nächsten Schritt übergehen ;)

nächster Schritt

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http://www.amiga4000tower.de/smf/index.php?action=articles;sa=view;article=11

[warning]Die folgenden Schritte sollten erst erfolgen, wenn das Board ein Bootbild gemacht hat und anscheinend stabil läuft. Jetzt ist noch Platz zum Nachschauen, Prüfen und ggf. Löten.[/warning]

5. Schnittstellen zur Außenwelt

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Jetzt kommen die noch fehlenden Teile für die richtigen Prüfungen:

  • Pfostenverbinder für Festplatte, Parallel- und Maus/Joy-Port-Kabel
  • Tastatur-Buchse

Ohne Disk-Modul: eine Festplatte anschließen, die bereits normal installiert ist, und booten lassen. Mit Disk-Modul: dann lieber erstmal mit Disketten-Laufwerk booten. Funktioniert das, dann die Festplatte.

Ist der Boot-Vorgang komplett durchlaufen, hat man das Schlimmste geschafft.
Herzlichen Glückwunsch.
TIPP: auch ein Test-Programm vorher mit auf die Platte für RAM, Prozessor-Geschwindigkeit usw. Und einfach mal schauen, ob die Werte so ungefähr hinkommen.

6. die letzte Schritte

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Die folgenden Positionen am Besten einzeln durchführen und danach jedesmal booten lassen und testen, ob noch alles in Ordnung ist bzw. bleibt.

  1. einmal RAM-Sockel und RAM-Modul (erstmal nur eins) mit RAM-Test !
  2. die restlichen RAM-Sockel und Module und testen
  3. alle restlichen Sockel (ohne PC-Teil) und Verbinder und mit Zorro-Karte testen
  4. SCSI-Chip auflöten, aber nur wenn ein Disk-Modul vorhanden ist, sonst warten, bis es das ist !
    Und ? … Platte 'ran und testen !

7. Abschluß-Arbeiten

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Jetzt noch das Board mit xyz säubern und in einen Tower nach Wahl einbauen. (ATX-Tower-Anleitung gibt es hier )

[okay]Voila … ein Amiga mehr in dieser Welt :hatgeklappt:[/okay] Und … das würden wir alle natürlich auch gern sehen wollen : Also bitte in der A4T-User-Galerie vorstellen. Zwischenschritte ausdrücklich erwünscht ;)

Details

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http://www.amiga4000tower.de/smf/index.php?action=articles;sa=view;article=14

Zuordnungen (Sockel rechts = ROM-Version v. AT):

  • 391657-01 = U175A = High
  • 391658-01 = U 176A = Low

wiederhole: die Sockel kommen in die rechte Position (egal ob Eprom- oder EEprom-Version) !!!
Bestückung der Verbinder im I/O-Bereich:
Die Pins 11 bis 14 von CN550 und CN560 bleiben frei. Sie werden sowieso nicht benutzt und bieten daher Platz für die alternative Steck-Verbindung anstelle des I/O-Moduls.

Pull-Up- und Pull-Down Widerstands-Netzwerke

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Alternativ-Lösung: Ersatzweise für Array 8×330/470
(in RP752A,RP752B,RP752C,RP752D,RP752E,RP752F)
werden 2 Arrays zusammen eingelötet.

Ausrichtung: bei Array 8×330
→ wird Pin 1 in Pin 10 auf der Platine und bei Array 8×470
→ wird Pin 1 in Pin 1 auf Platine gesteckt.
(die Pfeile zeigen auf das Array-Eins-Bein)

GALs

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Zuordung der GAL-Bausteine zu ihrem Löt-Platz:

ITEM#Commo-IDBezeichnung - Designator
B-035391732-01IC, PAL, RASCAS8, P16L8-10 P212
B-036391477-02IC, PAL, MISC/CHIPRAM, P16L8-10 P213
B-037391663-03IC, PAL, HDECODE, P22V10-15 P651
B-038391733-01IC, PAL, HDSTATE, P22V10-15 P652
B-039391476-01IC, PAL, ARBITER, P16R4-15 P701
B-040391475-01IC, PAL, ZORRO, P16L8-10 P702

Fehlersuche

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Sonstiges

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Links

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· Zuletzt geändert: 2015/08/02 06:40