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A3640 Rework

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Hier werden die verschiedenen Rework-Versionen oder Upgrades zur A3640 (Prozessor-Board für den A3000/4000) dargestellt.

Die Revision der A3640 wird nicht von der aufgedruckten Revisions-Nummer der Platine (allein) bestimmt. Es gibt nur die Platinen Rev.3 und Rev.3.1. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel der GALs a3640 U204, U205 und U209, mit der Verdrahtung von U200 und der Art des Reset-Generators auf Platz C400.

A3640PlatineU200-FixU204U209Reset-Gen.Hersteller
pre 3.0 3.0 nein -01-01 RC Commodore
3.0 3.0 ? -01-01 ? Commodore
3.1 3.1 onboard-01-02 ja Commodore + Amiga Technologies
3.2 3.1 onboard-02-03 ja Commodore + Amiga Technologies


Texte-Sammlung

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FIXME

Bei der 3.1 funktionieren manche ZII-Erweiterungen nicht, wenn die A3640
in einem 3000er steckt. Die 3.0er funktioniert überhaupt nicht in einem 3000er. 
Im 4000er sollte es egal sein ob 3.0, 3.1 oder 3.2.

Nicht ganz. STERM ist im A3000 grundsätzlich ein Hindernis, welches in der 3.0 nicht richtig abgefragt wird → 3.0 nicht im A300 lauffähig.

Die 3.1 ist eine „patch und jumper“-Modifizierung, …. /Sterm wir nicht mehr mit BCLK synchronisiert Zusätzlich wird die Resetgenerierung nicht mehr mittels RC-Glied, sondern definiert und von der Spannung abhängig erledigt (an U401). Diese Karten funktionieren dann prinzipiell mit allen A3000 und A4000. Probleme machen DMA-fähige Karte wie z. B. die A4091 oder Fastlane Z3, bei der die Arbitrierung nicht klappt → Rechner hängt/stürzt ab.

Das behebt dann ein „Software“update des GALs U209. → Rev. 3.2 Dieses Update ist also nur dann notwendig, wenn DMA-fähige Karte verwendet werden und Probleme machen.


Rework Anleitungen

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Am Seiten-Ende sind Links zu den GAL- und Schaltplan-Files.

A: Rework auf 3.0

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  • 1. Pin 6 des Chips U200 von der Platine trennen (darf keinen Kontakt mehr zur Platine haben).
  • 2. Leiterbahn von Pin 6 des U200 mit Pin 7 von U200 verbinden.

Hinweis: Es gab Vorläufer-Karten vor der eigentlichen Rev. 3.0, die erst zu 3.0 umgebaut werden müssen, daher „Umbau auf 3.0“. Weiterhin gibt es auch Karten, bei denen 3.0 draufsteht, der Umbau aber nicht durchgeführt wurde. Kann man bei 3.0 Karten leicht sehen, ob an U200 eine Lötverbindung besteht.

Hinweis: Bei CPU Platinen der Version 3.1 ist der Rework auf 3.0 bereits direkt auf dem Board durchgeführt.
Somit entfallen die Punkte 1 + 2.


B: Rework auf 3.1

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  • 1. GAL Chip U209 (BCTL, C=Nr: 391472-01) gegen Version -02 austauschen.
  • 2. bei Platine Rev.3.0 ggf. noch 'A: Rework auf 3.0'.
notfalls 3.: GAL Chip U205 (BUS TERM, Commo-Artikel Nummer: 391471-01) gegen
Version 391471-02 oder höher tauschen.

ACHTUNG: Dieses GAL wird nur beim Einsatz der Karte im A3000
getauscht, wenn es zu Problemen mit Z-III Karten kommt,
bei denen auch kein -11 Buster hilft. Im A4000 ist der Umbau
weder sinnvoll noch nötig.


C: Rework auf 3.2

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  • 1. GAL Chip U209 (BCTL, C=Nr: 391472-01/02) gegen 391472-03 tauschen.
  • 2. GAL Chip U204 (BUSCON, C=Nr: 391470-01) evtl. gegen 381470-02 tauschen, falls nicht schon vorhanden.


Reset-Generator

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A3640 Resetgenerator

Hintergrund: Um nach dem Einschalten eine zuverlässige Spannungshöhe und damit sichere und definierte Takte sicherzustellen, wird mit einem Resetgenerator beim Einschalten der Reset solange gegen Masse gezogen, bis die Spannung ihren Mindestwert erreicht hat. Die ersten A3640 benutzten dafür noch ein 'schwammiges' RC-Glied.

:pfr: Rework: Der Kondensator C400 wird ausgelötet und durch einen Resetgenerator ersetzt (siehe Bild). Mögliche Bauteile: RH5VA43A oder MAX811-TEUS (LEUS-Typ ging nicht, bzw nur sehr unzuverlässig)
Beschreibung und weitere Typen → hier


Kondensator-Problem

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richtige Lage der Elkos

 Achtung! Drei der Elektrolyt-Kondensatoren sind oft verpolt von Commodore aufgelötet worden ! Bei einigen Boards ist zudem der Bestückungsdruck falsch (im Bild die rot umrandeten Elkos)!

… d.h. die entsprechenden Kondensatoren C105, C106 und C107, müssen (z.T. dem Bestückdruck entgegen) aufgelötet werden. Dazu natürlich unbedingt *NEUE* Kondensatoren benutzen! Im Bild wird die richtige Lage gezeigt. Man beachte die schwarze Markierung, die hier bei den Elkos den Minus-Pol kennzeichnet.

:pfr: Alle fünf Elektrolyt-Kondensatoren können bedenkenlos gegen 22µF-Keramik-Kondensatoren (Kerkos z.B. Bauform 1206) ausgetauscht werden, dabei ist die Ausrichtung egal. Bei Tantals hingegen muß man, wie bei den Elkos, auf die richtige Polung achten (Tantals und Elkos haben verschiedene Markierungen)!
Für alle Kondensatoren-Arten gilt: Spannungswert mindestens 6,3Volt, besser 10Volt.


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Links

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· Zuletzt geändert: 2014/10/28 08:41